LEI oder BIC/SWIFT: Was ist der Unterschied?
Wer je eine internationale Überweisung getätigt hat, hat einen BIC verwendet, oft SWIFT-Code genannt. Der LEI wird mitunter damit verwechselt, doch sie identifizieren Verschiedenes.
Was ist ein BIC/SWIFT-Code?
Ein BIC (Business Identifier Code), umgangssprachlich SWIFT-Code, identifiziert eine Bank oder Filiale innerhalb des globalen Zahlungsnachrichtennetzes von SWIFT. Festgelegt durch die Norm ISO 9362, sorgt er dafür, dass eine Zahlungsnachricht das richtige Finanzinstitut erreicht. Ein BIC identifiziert eine Bank im Zahlungskontext — nicht ein Unternehmen im Handelskontext.
Was ist ein LEI?
Der LEI (Legal Entity Identifier), festgelegt durch die ISO 17442 und verwaltet von der GLEIF, identifiziert die juristische Person selbst — jede Organisation, nicht nur eine Bank — für Transaktionen und die aufsichtsrechtliche Meldung. (Siehe Was ist ein LEI-Code?)
Wie sie sich unterscheiden
- Was sie identifizieren: BIC = eine Bank/Filiale für Zahlungen; LEI = eine juristische Person für Handel und Meldung.
- Norm: BIC = ISO 9362; LEI = ISO 17442.
- Wer einen hat: Nur Finanzinstitute haben einen BIC; jede juristische Person kann einen LEI haben.
Eine Bank hat in der Regel beide. Für die meisten Nichtbanken zählt der LEI.
Siehe auch LEI oder USt-IdNr. und LEI oder TIN/EIN.
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